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Archiv für den Monat August 2006
25.08.2006
flickr
Auf dem Weg ein echter Kult zu werden ist der Fotosharing Service Flickr. Wie das Wort Fotosharing schon andeutet handelt es sich um einen englischsprachigen Service im Internet, der es ermöglicht seine Fotos im Internet zu veröffentlichen bzw. sie mit anderen zu teilen. Flickr benutzt als einzige Sprache Englisch. Das hat zwar den Nachteil, das man als Nutzer Englisch können muss, sorgt aber anderseits dafür, das Flickr nicht in nationale Gemeinschaften zerbricht.

Um auf Flickr Fotos veröffentlichen zu können, benötigt man einen Account. Der kostenlose Account ist zwar limitiert (20 MB Upload monatlich), aber reicht fürs Kennenlernen und Ausprobieren von Flickr sicher aus. Da Flickr von Yahoo aufgekauft wurde, läuft die Anmeldung über eine "Yahoo! ID". Wer bereits bei Yahoo registriert ist, kann sich also die Neuanmeldung sparen. Nach der Einloggen fallen vor allem die vielen Einstellungen des Accounts und die Möglichkeiten mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren auf.

Auf jeden Fall sollte man erst einmal ein Foto hochladen. Dabei begegnet einem auch gleich das erste interessante Feature: die Bilder können mit Schüsselwörtern versehen werden, den sogenannten Tags. Die Tags sind frei wählbar, sollten aber sinnvoll ausgesucht werden, damit auch andere Benutzer die eigenen Fotos finden können. Ich habe für mein erstes Bild auf flickr die Tags "Heidelberger Schloss" und "Heidelberg castle" genutzt. Wie man mit den Links nachvollziehen kann, bin ich nicht der erste Benutzer, der diese Tags verwendet hat.

Ich werde in Zukunft in lockerer Folge über die Features von Flickr berichten. Die Vielfalt der Funktionen, die Flickr anbietet ist sehr spannend: für die Benutzer ist es einerseits eine Art Fotoblog, anderseits aber auch eine weltweite Fotocommunity. Und die Konkurrenz steht schon in den Startlöchern, um ähnliche Dienste anzubieten.

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16.08.2006
IrfanView

Einer der bekanntesten Bildbetrachter ist IrfanView. Seit Jahren findet man das Programm auf vielen CDs von Computerzeitschriften und es fehlt in keiner Freewaresammlung. Hier ein kleiner Auszug aus der Funktionsliste:

  • Viele unterstützte Formate
  • Unterstützung für mehrere Sprachen
  • Thumbnails/Vorschau
  • Slideshow (Speichern der Diashow als EXE/SCR oder brennen auf CD)
  • Anzeigen von EXIF/IPTC/Kommentar während der Slideshow
  • Unterstützung für Adobe Photoshop Filter
  • Batch-Konvertierung (mit Bild-Manipulation)
  • Multimedia-Player
  • Farbtiefe ändern
  • Scanner-Unterstützung (TWAIN)
  • Bilder ausschneiden/freistellen
  • Bearbeiten der IPTC-Daten
  • Effekte (Schärfen, Verwischen, Adobe 8BF, Filter Factory, Filter Unlimited, etc.)
  • Icons aus EXE/DLL/ICLs extrahieren
  • Verlustfreie JPG-Operationen
  • Viele PlugIns
  • Nur eine EXE-Datei, keine DLLs, keine Shareware Meldungen wie "I Agree" oder "Evaluation expired"

Um Irfanview zu installieren benötigt man die Installationsdatei, die man auf der Startseite der Website direkt herunterladen kann. Die aktuelle Version 3.98g (deutsche Version) ist nur 1.061 KB groß. Die Installation ist sehr einfach und mit wenigen Klicks erledigt. Es werden keine Änderungen selbstständigen Änderungen an der Registry vorgenommen, die Verknüpfungen mit einzelnen Dateitypen muss ausdrücklich ausgewählt werden.

Am besten installiert man gleich anschließend die Plugins, die es ermöglichen weitere Formate wie Audio- und Videodateien mit Irfanview anzuzeigen. Die Installationsdatei für die Plugins ist allerdings schon etwas größer: 5036 KB in der Version 3.98. Die Installation ist ebenfalls mit wenigen Klicks erledigt.

Eine der wichtigsten Einstellungen von Irfanview befindet sich im Menue Ansicht>Anzeige-Optionen: dort kann man einstellen wie Bilder im Programmfenster von IrfanView dargestellt werden. Ich persönlich bevorzuge die Einstellung Nur große Bilder ans Fenster anpassen.

Fazit: Alles in allem ist Irfanview ein ausgreifter Bildbetrachter, der enorm viele Funktionen bietet. Mit Irfanview erhält man kostenlos ein ausgereiftes Programm. Das einzige, was ich mir wünschen würde, ist eine modernere Oberflächengestaltung, die  sich mehr an aktuellen Designs orientiert.

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09.08.2006

Das Wort Fotobuch ist nicht ganz eindeutig, es kann ein Buch übers Fotografieren gemeint sein und ein Buch mit Fotos, also ein Bildband. Für meine kleine Verlagsübersicht Teil 1 habe ich nach Verlagen gesucht, die Bücher über das Fotografieren veröffentlichen.

Zum einen fällt auf, das es nur sehr wenige Verlage gibt, die sich ausschließlich mit Fotografie beschäftigen:

Andere Verlage haben als Schwerpunkt Freizeitgestaltung oder veröffentlichen ganz allgemein Sachbücher:

Durch die digitale Fotografie engagieren sich zunehmend auch Verlage, die ursprünglich aus dem Computerbereich kommen:

Die Webauftritte der Verlage sind sehr unterschiedlich und oft muss man die Fotobücher suchen. Ich habe allerdings auf Deeplinks zu den Fotobüchern verzichtet, da diese sich schnell ändern können und oft zu kompliziert aufgebaut sind. Probekapitel aus den Büchern bieten vor allem die Computerbuchverlage an. - Alles in allem bieten die Websites der Verlage aber genügend Informationen für einige ausführliche Surfausflüge.

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02.08.2006

Auf den ersten Blick, eine gar nicht so schwere Aufgabe: ein Stativ muss her, weil zu viele Aufnahmen verwackelt sind, Stillleben-Fotografie oder Nachtaufnahmen geplant sind. Aber es gibt schon einiges zu bedenken:

  • die minimale und die maximale Auszughöhe: Stative haben immer eine minimale Auszughöhe (die oft nicht so entscheidend ist) und eine maximale Auszugshöhe. Die Höhe spielt oft bei Veranstaltungsaufnahmen eine Rolle, da man möglichst von einem erhöhten Standpunkt fotografieren möchte und eine angenehme Arbeitshöhe benötigt.
  • das Gewicht: ist das entscheidende Kriterium für den Transport. Soll das Stativ nur zu Hause verwendet werden? Soll es mit auf eine Wanderung? Oder wird es immer im Auto transportiert? Je größer die Auszugshöhe ist, desto schwerer ist in der Regel das Stativ. Stabile Materialien, die noch dazu leicht sind, erhöhen wiederum den Preis
  • die Stabilität: läßt sich oft nur durch direktes Ausprobieren beurteilen. Einfach mal im Laden am Stativ wackeln, dann bemerkt man die Unterschiede.
  • die Wechselplatte: auf ihr wird die Kamera montiert, damit man sie jederzeit bequem vom Stativ entfernen und wieder drauf setzen kann. Besonders, wenn man mit Kamera und Stativ öfters den Platz wechselt, ist eine Wechselplatte ein echter Komfortgewinn.
  • die Wasserwage: dient dazu, das Stativ waagerecht auszurichten. Ob man eine Wasserwage benötigt oder nicht, ist unter Fotografen umstritten. Um das Stativ schnell in die Waagerechte auszurichten, kann sie aber nützlich sein.
  • der Preis: last but not least, das entscheidende Kaufkriterium. Oft ist es nützlich sich über durchschnittliche Preise zu informieren und dann eine Schmerzgrenze festzulegen. Das erspart unnötig viel Recherche bei zu teuren Produkten.

Viele Stative werden heutzutage als universelle Foto-/Video-Stative verkauft. Bei Videostativen ist aber vor allem der Stativkopf entscheidend,  denn er soll saubere Kamerabewegungen wie Schwenken und Neigen ermöglichen. In der Regel wird man für ein ordentliches Videostativ mehr Geld investieren müssen als für ein Fotostativ.

Aber schließlich ist auch beim Stativ für Videoaufnahmen alles eine Frage der Schmerzgrenze (siehe Preis). Smile